Dämpfer in der Bodensee-Arena: Pandas zahlen Lehrgeld gegen den SC Eisbären Aadorf

Veröffentlicht am 26. Oktober 2026 um 13:02

Kreuzlingen, 25.10.2026 – Heimspiel in der Bodensee-Arena, doch der Eishockey-Gott hatte an diesem Sonntag andere Pläne: Im zweiten THL C-Spiel empfingen die HC Lake Pandas den SC Eisbären Aadorf. Nach dem fulminanten Punktgewinn in Romanshorn wartete diesmal eine extrem harte Nuss auf das Team. Am Ende mussten sich die Pandas deutlich mit 1:14 geschlagen geben und echtes Lehrgeld in der neuen Liga zahlen.

Früher Jubel-Lichtblick zum Ausgleich

Die Eisbären aus Aadorf erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Doch die Pandas steckten den Nackenschlag schnell weg, kämpften um jeden Zentimeter Eis und belohnten sich in der 11. Minute des ersten Drittels für ihren Einsatz:

Bei 10:59 Minuten bediente Daniel Ill (#45) mit einem sehenswerten Pass den freistehenden Valentin Fitterer (#16), der die Scheibe eiskalt im Netz versenkte – der vielumjubelte 1:1-Ausgleich! Das Tor zeigte, wie viel Potenzial in der Kombination der Pandas steckt, wenn der Zug zum Tor stimmt, und brachte kurzzeitig frischen Schwung ins Spiel.

Effiziente Gäste und aufopferungsvolle Defensivarbeit

In der Folge nutzten die Aadorfer ihre offensive Klasse jedoch gnadenlos aus. Drittel für Drittel erhöhte der Gegner das Tempo, spielte seine Routine aus und bestrafte jeden kleinsten Fehler eiskalt. Dabei mussten sich die Pandas im Laufe der Partie auch dreimal in Unterzahl beweisen: Das Team war defensiv voll gefordert, warf sich in die Schüsse und konnte zwei dieser brenzligen Unterzahlsituationen bravourös verteidigen und entschärfen – lediglich ein Powerplay nutzten die Gäste eiskalt zum Torerfolg.

Trotz des kontinuierlich steigenden Spielstands riss die Moral der Underdogs nicht ab: Es wurde weiter geblockt, geackert und bis zur letzten Sirene alles auf dem Eis gelassen. Spiele wie diese gehören zu den bitteren, aber wertvollen Erfahrungen in einer Premieren-Saison, die zeigen, woran im Training weiter gefeilt werden muss.

Blick nach vorne: Mund abwischen, weiterkämpfen!

Ein 1:14 ist ohne Frage ein harter Brocken, doch das Team hält zusammen – gerade in solchen Momenten. Mund abwischen, die richtigen Lehren aus dem Spiel ziehen und den Fokus voll auf die nächste Aufgabe richten!